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Neuerscheinungen


Tom C. Winter

Lena Eichhorn und die Frostkriege

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf.
Sie haben Wichtigeres zu tun …

Die elfjährige Lena fühlt sich einsam. Seit dem Umzug nach Irland streiten ihre Eltern ständig, und in der Schule findet sie keine Freunde.
Statt nach Hause zu gehen, beobachtet sie lieber Eichhörnchen im Park. Als eins davon sie beißt, ahnt sie nicht, welche Folgen das haben wird: Pinselohren, Puschelschwanz, rotes Fell und scharfe Krallen – bei Vollmond verwandelt sie sich selbst in ein Eichhörnchen!
Im Mondlicht gleich hinter dem Gartenzaun kommt Lena alten Geheimnissen auf die Spur und findet neue, mutige Freunde. Gemeinsam stellen sie sich einer großen Bedrohung …

„Die beste Geschichte, die wir je gehört haben!“ (Louisa, 8, und Sophia, 10)
„Charmant und spannend, mit sehr viel Herz.“ (Nina, 36)
„Ich habe nach dem Lesen von Eichhörnchen geträumt.“ (Mia, 11)

296 Seiten, 14,50 Euro – ISBN 978-3-939556-84-8, versandkostenfrei bestellen


Anja Stürzer

Somniavero. Ein Zukunftsroman

2031. Solarluftschiffe schweben lautlos über der Stadt, Holografie-Botschaften leuchten an den Häuserwänden, Absperrungen umzäunen die besseren Wohnviertel …
Auf der Suche nach einem Zeittor irrt Jochanan mit seinen Freunden durch Berlin. Ihm auf der Spur ist der skrupellose Wissenschaftler Dr. Paulus, der sich mit Jochanans Hilfe seinen größten Traum erfüllen will. Eine Geschichte, fünf Blickwinkel:
In jedem Kapitel erzählt eine andere Person die Ereignisse aus ihrer Sicht.

216 Seiten, 12,99 Euro – ISBN 978-3-939556-85-5, versandkostenfrei bestellen


Angela Rose Burkart

Amanda von Waisland
Band 3: Lakata

„Rodolfo von Hirion, Kronprinz des mächtigen Nachbarkönigreichs Lakata, von den Göttern bedacht mit blendendem Aussehen und einer überragenden Schwertkunst, ist der Ansicht, dass alles, was er begehrt, sich ihm zu fügen hat… Und Amanda, die schöne, stolze und kämpferische Herrscherin Waislands ist genau der Preis, den er mehr als alles andere zu besitzen wünscht.“

Die Zeit der Ernte naht und bringt lebhaftes Treiben nach Waisland, der Geruch von Feuer, Kochtöpfen und Bratspießen liegt in der Luft. Doch der Hauch des Todes weilt nicht weit. Drei Jahre sind vergangen, seit Rodolfo von Amanda im Zweikampf besiegt wurde. Drei Jahre, die Rodolfos Grausamkeit und giftigen Rachedurst nährten, sodass nun dunkelsten Plänen Taten folgen. Sie stoßen Amanda an den Rand ihres Lebenswillens und darüber hinaus, denn die Gefahr gilt nicht allein ihr, sondern jenen, die sie über alles liebt. Und so ist der Kampf um Lakata auch ein Kampf darum, was Leben im letzten lebenswert macht – wahre Liebe, über den Tod hinaus.

320 Seiten, 16 Euro – ISBN 978-3-939556-81-7, versandkostenfrei bestellen


Michael Kleu (Hg.)

Antikenrezeption in der Fantasy

Fantasy-Welten, wie wir sie etwa aus den Werken J.R.R. Tolkiens oder G.R.R. Martins kennen, sind bekanntlich in mancherlei Hinsicht an das europäische Mittelalter angelehnt. Weniger bekannt ist jedoch, dass diese Welten gleichzeitig auch starke Bezüge zur Antike aufweisen, was umso mehr noch für einige Fantasy-Erzählungen gilt, die in abgewandelten Formen unserer Gegenwart spielen.

Der vorliegende Sammelband zeigt aus interdisziplinärer und internationaler Perspektive unterschiedliche Formen dieser Antikenrezeption in der Fantasy anhand ausgewählter Beispiele auf. Behandelt werden in diesem Kontext Der Herr der Ringe, Das Lied von Eis und Feuer (Game of Thrones), Harry Potter, Terry Pratchetts Scheibenwelt, Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär, Anthony Ryans Raven‘s Shadow-Reihe, Die fabelhaften Göttergirls sowie Superhelden-Comics aus den Häusern Marvel und DC. Eingeleitet werden diese Fallbeispiele durch grundlegende Überlegungen zum Verhältnis zwischen der modernen Fantasy und den Mythen und Sagen der Antike.

280 Seiten, 24,95 Euro – ISBN 978-3-939556-82-4, versandkostenfrei bestellen


Dieter Redlich

Die Pariser Commune
und der französisch-deutsche Krieg 1870/71

„Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.“ (Heraklit) Kriege nur als Waffengänge zu betrachten, verkürzt sie auf den Akt der Gewaltausübung. Dabei ist gerade das „Vorspiel“ der Ereignisse, die sich im Fokus der Pariser Commune zutrugen, als kulturelles Theater zu verstehen: Welcher Prinz heiratete welche Prinzessin? Und warum war dies von ungeheurer Tragweite? Für welche dynastischen Ziele mussten bzw. sollten Bürger sterben? Und – wäre es nicht an der Zeit, derlei Machtspielen ein für allemal ein Ende zu setzen? Welcher Souverän ist fähig, gegenüber dem Volk verantwortungsbewusst und rechenschaftspflichtig politische Entscheidungen zu treffen? Und was geschieht, wenn diese vom Volk autorisierte Person oder entsprechend das Gremium eine fehlerhafte, die Gemeinschaft schädigende Entscheidung getroffen hat? Es sind genau diese Überlegungen und Schlussfolgerungen, die im Jahre 1870 von den Kommunarden angestellt wurden und zur Errichtung der Pariser Commune führten. Sie stellt somit – exemplarisch für die Herrschaft des Proletariats – gerade heute einen gewichtigen Bezugspunkt für die Formen direkter Demokratie dar. „Die Commune wollte alles und hatte doch für Weniges nur 73 Tage Zeit. Dieses ,Wenige‘ war jedoch so viel, dass bis heute fast alle sozialen und revolutionären Bewegungen davon zehren können.“

288 Seiten, 23,99 Euro – ISBN 978-3-939556-80-0, versandkostenfrei bestellen